"Warum deine Haut trotz Pflege schlechter wird"
Eigentlich machst du alles richtig.
Du reinigst deine Haut morgens und abends. Du verwendest hochwertige Pflege. Vielleicht investierst du sogar regelmäßig in Seren oder Masken.
Und trotzdem passiert genau das Gegenteil von dem, was du dir wünschst.
Die Haut spannt. Sie wird empfindlicher. Es entstehen Unreinheiten. Rötungen nehmen zu. Oder sie wirkt einfach müde und die Falten graben sich immer tiefer ins Gesicht.
Kommt dir das bekannt vor? Dann bist du damit nicht allein. In vielen Gesprächen mit Neukundinnen höre ich oftmals, das bereits eine ganze Menge an Pflege im heimischen Badezimmer passiert. Verschiedenste Wirkstoffe, chemische Peelings, Reinigungsbürsten für die Haut und zum Schluss kommt die im Internet angepriesene LED Maske auf die Haut.
"Was soll ich denn noch machen, ich mache doch schon alles", höre ich oft.
Mehr Pflege bedeutet nicht automatisch bessere Haut
Viele Menschen reagieren auf Hautprobleme mit dem gleichen Reflex: "Ich brauche eine neue Creme."
Oder noch besser: "Ich brauche einfach mehr Pflege."
Doch unsere Haut funktioniert nicht nach dem Prinzip "viel hilft viel". Im Gegenteil.
Zu viele Produkte, ständig wechselnde Wirkstoffe oder eine ungeeignete Pflegeroutine belasten die Haut sogar zusätzlich.
Manchmal versucht man, ein Problem zu lösen – und schafft dabei ungewollt gleich das Nächste.
Wenn sich die Haut verändert steckt immer ein Grund dahinter!
Die häufigsten Ursachen sind:
- eine geschwächte Hautbarriere
- ungeeignete, die falsche Pflege
- Stress
-UV Schäden
- Entzündungsprozesse im Körper
- innere Faktoren (Darm, Nährstoffmangel, Schilddrüse, Insulin)
Die Haut reagiert niemals grundlos.
Eine geschwächte Hautbarriere, ein gestörter Hautschutzmantel ist sehr häufig der eigentliche Auslöser (mehr zur Hautbarriere hier).
Eine gesunde Hautbarriere schützt u.A. vor Feuchtigkeitsverlust, Reizen, Bakterien und Keimen. Ist sie geschädigt und nicht intakt, können selbst sehr hochwertige Produkte Irritationen auslösen. Viele denken dann "Ich vertrage dieses Produkt nicht". Dabei ist nicht das Produkt das Problem, sondern die Hautbarriere.
Social Media macht Hautpflege nicht einfacher
Noch nie gab es so viele Informationen über Hautpflege wie heute.
Retinol. Säuren. Vitamin C. Peelings. Skin Cycling. Zehn Schritte am Abend.
Alles klingt sinnvoll. Vieles klingt toll, der neueste Hype und Trend.
Doch nicht jede Haut braucht alles. Ich gehe soweit zu sagen, dass die meisten Frauen das nicht brauchen.
Und schon gar nicht gleichzeitig.
Was bei einer Person funktioniert, kann bei einer anderen genau das Gegenteil bewirken.
Hautpflege ist keine Mode. Sie sollte sich immer passgenau nach deiner Haut richten – nicht nach dem aktuellen Trend, einem neuen Influencer oder der Nachbarin die seit 25 Jahren auf dieselben Produkte schwört.
"Wenn die Ursache gar nicht nur auf der Haut liegt"
Auch das wird häufig übersehen und nicht verändert.
Darm, Hormone, Schilddrüse, Stress, Schlaf, Medikamente oder chronische Entzündungen können das Hautbild deutlich verändern.
Keine Pflege der Welt kann diese Ursachen beseitigen.
Sie kann die Haut unterstützen – die eigentliche Ursache muss jedoch dort betrachtet werden, wo sie entsteht. Erfahre hier, Warum klassiche Gesichtsbehandlungen oft nicht wirken.
In meiner täglichen Arbeit sehe ich häufig Frauen, die unglaublich viel für ihre Haut tun.
Sie investieren Zeit. Sie investieren Geld. Und trotzdem werden die Hautprobleme eher mehr als weniger.
Und das nicht weil sie sich zu wenig kümmern, sondern weil oft das Verständnis für die eigentliche Ursache fehlt.
Deshalb beginnt ein nachhaltiges Hautkonzept für mich mit der Frage:
Warum verhält sich deine Haut überhaupt so?
Denn erst wenn wir diese Antwort kennen, können wir entscheiden, was deine Haut wirklich braucht – und genauso wichtig: worauf sie besser verzichten sollte.
